Information

Unter diesem Brennpunkt sind u.a. zu finden: Ergebnisse der Befragung zu Informationsquellen und Personen, denen die Österreicher:innen in Gesundheitsfragen vertrauen. Weiters geht es um Gesundheitskompetenz und die Schwierigkeit, Informationen oder auch Anweisungen zu verstehen sowie um die Zuständigkeit für Gesundheitsfragen in der Familie.
INFORMATIONSQUELLEN ZU GESUNDHEITSFRAGEN

77 %

haben (sehr) hohes Vertrauen in Hausarzt/Hausärztin
VERSTÄNDNIS IN GESUNDHEITSFRAGEN

Für 11 %

ist es ziemlich schwierig zu verstehen, was der Arzt sagt
INFORMATION ÜBER DIGITALE PLATTFORMEN

29 %

nutzen Youtube, um sich bei Gesundheitsfragen zu informieren
Zuerst zum Hausarzt, dann in die Apotheke. Wenn es um Informationen zu Krankheiten, Symptomen, Medikamenten, Behandlungen, Vorsorge etc. geht, sind Hausarzt/Hausärztin die Informationsquellen bzw. Vertrauenspersonen Nr. 1. Mit einem Mittelwert (MW) von 7.9 (10= sehr hohes Vertrauen, 1= gar kein Vertrauen) ist das Vertrauen in den Hausarzt bzw. die Hausärztin gegenüber 2022 (MW: 7.6) sogar etwas gestiegen. Aber auch Apotheker/Apothekerin sind bezüglich Informationen zu Gesundheitsfragen für 70 % der Befragten (sehr) hoch vertrauenswürdig.
Verständnis ist nicht nur eine Frage der Sprache. Dass es für 28 % der Menschen, die nicht deutsch sprechen, ziemlich oder sehr schwierig ist, das zu verstehen, was Ärzte oder Ärztinnen sagen, ist verständlich. Aber auch für 26 % derjenigen, die einen schlechten psychischen Zustand haben und sogar für 23 % derjenigen, die einen schlechten physischen Zustand haben, ist es sehr oder ziemlich schwierig den Ausführungen von Ärzten/Ärztinnen zu folgen.
Youtube ist weiter am Beliebtesten. Jede/r zweite Befragte nutzt eine oder mehrere digitale Plattformen um sich über Themen rund um Gesundheit, Wohlbefinden, Ernährung und einen gesunden Lebensstil zu informieren. Mit 29 % führend ist dabei Youtube, vor Facebook (20 %) und Instagram (19 %). Die Beliebtheitsreihung der Plattformen ist im Vergleich zu 2022 gleichgeblieben. Die Nutzung von Podcasts (2023: 14 %, 2022: 11 %) und Tiktok (2023: 12 %, 2022: 8 %) hat jedoch deutlich zugenommen.

Nutzung digitaler Kanäle und Plattformen