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Wien, 23. August 2022

Senioren schwören auf Medikamente Made in Austria

 

Die Österreicherinnen und Österreicher zeigen hohes Vertrauen in die heimische Produktion von Medikamenten. Laut Austrian Health Report vertrauen zwei Drittel aller Befragten auf heimisch produzierte bzw. in Europa hergestellte Medikamente. Bei Senioren ist dieses Vertrauen noch stärker ausgeprägt: 73 % haben sehr viel bzw. eher mehr Vertrauen in heimische Medikamente. Die repräsentative Studie zu Gesundheitsbefinden, Auswirkung der Pandemie, Zugang zum Gesundheitssystem und Vertrauen in Arzneimittel wurde kürzlich veröffentlicht.

 

Die Österreicherinnen und Österreicher zeigen hohes Vertrauen in die heimische Produktion von Medikamenten. 65 % haben zu in Österreich bzw. der EU hergestellten Medikamente mehr Vertrauen als zu jenen, die außerhalb Europas produziert werden. Das Vertrauen steigt mit dem Alter und – interessanterweise auch mit dem Einkommen: Nur 51 % der Befragten mit einem Haushaltseinkommen von unter 1.600 Euro haben zu heimischen Medikamenten sehr viel bzw. eher mehr Vertrauen. Bei einem Haushaltseinkommen von über 3.500 Euro sind das 75 % der Befragten.

Sowohl Forschung und Entwicklung, als auch Produktion von Medikamenten in Österreich haben äußerst hohe Relevanz. 89 % (F&E) bzw. 88 % (Produktion) halten dies für (sehr) wichtig. Das eigene Alter und die Erfahrung bzw. eine eigene Betroffenheit spielen bei der Einschätzung eine große Rolle. Weiters wird auch das Thema Generika-Produktion in Österreich von über 80 % als (sehr) wichtig eingeordnet. Bei einheimischer Forschung und Produktion stehen für die Befragten die geschaffenen Arbeitsplätze an erster Stelle, gefolgt vom „Halten“ hochspezialisierter Expertinnen und Spezialisten in Österreich und der Wertschöpfung in Österreich. Diese Vorteile einer heimischen Produktion halten jeweils rund 9 von 10 Befragten für (sehr) wichtig. Hoch ist auch die Zustimmung bei den Befragten, die eine stärkere Unabhängigkeit Österreichs in der Medikamentenproduktion als (sehr) wichtig empfinden (86 %).

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